Prävention, die im Klassenraum ankommt
Wir kommen zu euch — nicht mit einem Vortrag, den nach zwei Wochen alle vergessen haben, sondern mit Formaten, in denen Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. Von der ersten bis zur dreizehnten Klasse, in dem Umfang, den eure Situation braucht.
Unsere vier Angebote
Einzeln buchbar oder als Paket. Im Erstgespräch klären wir, welche Kombination zu eurer Situation passt.
01
Präventionsprogramm in der Schule
Einsatz direkt bei euch — als Workshop, Projekttag oder AG über ein Halbjahr. Die Klasse erarbeitet, was Mobbing von Streit unterscheidet, übt in Rollenspielen das Eingreifen und legt gemeinsam Regeln fest, die danach im Klassenraum hängen.
02
Fortbildungen & Schulungen
Für Kollegium und Elternschaft. Kooperativ und reflektierend statt frontal — mit Fällen aus eurem Alltag. Themenschwerpunkte: Cybergrooming, Klassendynamik, Mobbing und die rechtliche Lage.
03
Vertrauliche Einzelsprechstunden
Manchmal braucht es kein Programm, sondern ein Gespräch. Für Schülerinnen und Schüler, die nicht mehr weiterwissen, für Lehrkräfte mit einem Fall auf dem Tisch und für Eltern, die nachts wach liegen. Vertraulich, individuell, lösungsorientiert.
04
Selbstbehauptung & Selbstverteidigung
Starke Kinder brauchen Werkzeuge — mental und körperlich. Geleitet von Mandy Mewes, ehemalige Militärpolizistin: Haltung, Stimme, Grenzen setzen. Und die Erfahrung, dass man sich wehren darf.
So läuft eine Zusammenarbeit
Kein Paket von der Stange. Wir schauen erst, was bei euch los ist.
Erstgespräch — kostenlos und unverbindlich
Telefonisch oder bei euch vor Ort. Wir hören zu: Was ist passiert, welche Klassen sind betroffen, was habt ihr schon versucht und was hat nicht funktioniert?
Passendes Format und schriftliches Angebot
Workshop, Projekttag, AG über ein Halbjahr oder Fortbildung fürs Kollegium. Ihr bekommt Ablauf, Dauer und Kosten schwarz auf weiß — in einer Form, die ihr direkt in die Konferenz oder zum Schulträger mitnehmen könnt.
Umsetzung — und danach erreichbar
Wir kommen in die Schule und arbeiten mit den Klassen und dem Kollegium. Nach dem letzten Termin bleiben wir ansprechbar, wenn etwas nachkommt. Denn meistens kommt etwas nach.
Kosten und Förderung
Save Guard Angels ist für uns alle ein Herzensprojekt, das wir neben unseren eigenen Unternehmen machen. Wir müssen damit nichts verdienen — deshalb berechnen wir nur, was ein Einsatz uns tatsächlich kostet. Was das für eure Schule bedeutet, hängt vom Umfang ab; nach dem Erstgespräch bekommt ihr ein schriftliches Angebot.
Viele Schulen finanzieren Präventionsarbeit über den Förderverein, den Schulträger, Präventionsmittel des Landes oder eine Stiftung. Wir unterstützen euch beim Antrag und stellen alle Unterlagen bereit, die ihr dafür braucht.
Und wenn das Budget trotzdem nicht reicht: Sprecht uns an. Über unsere Spendenkampagne finanzieren wir Einsätze an Schulen, die sich das sonst nicht leisten könnten.
Häufige Fragen
In welchem Umkreis seid ihr unterwegs?
Wir sind in ganz Rheinland-Pfalz und im Saarland im Einsatz.
Wie viel Vorlauf braucht ihr?
Für einen geplanten Einsatz mindestens drei Monate — wir machen das neben unseren Unternehmen und wollen euch keinen Termin zusagen, den wir nicht halten können. Ist bei euch gerade etwas akut, ruft trotzdem an: Ein Gespräch bekommen wir kurzfristig hin, und wir sagen euch, welche Stelle sofort helfen kann.
Braucht ihr besondere Räume oder Technik?
Zwei Klassenräume oder vergleichbare Räume reichen uns. Für die Selbstverteidigungseinheiten brauchen die Kinder Platz, um sich frei zu bewegen — eine Turnhalle ist schön, aber keine Bedingung.
Ab welcher Klassenstufe arbeitet ihr?
Von der ersten bis zur dreizehnten Klasse. Die Inhalte bleiben dieselben, die Sprache und die Übungen passen wir an das Alter an. Für die Selbstverteidigung gibt es kein Mindestalter.
Müssen die Eltern etwas unterschreiben?
Für die Teilnahme selbst nicht. Sobald wir Fotos oder Videos machen und verwenden möchten, holen wir vorher die schriftliche Einwilligung der Eltern ein — ohne Einwilligung kein Bild.
Was passiert, wenn im Workshop ein akuter Fall auffliegt?
Wir behalten das nicht für uns. Wir sprechen mit der Schulleitung und schalten die zuständigen Stellen ein — das Jugendamt, bei Straftaten die Polizei. Ihr erfahrt von uns, was wir tun, bevor wir es tun.
Wenn es bei euch gerade akut ist
Ruft uns an, auch außerhalb einer Anfrage. Und gebt betroffenen Kindern die Nummer weiter: Das Kinder- und Jugendtelefon der „Nummer gegen Kummer“ ist kostenlos und anonym erreichbar unter 116 111, das Elterntelefon unter 0800 111 0 550.
Ihr wollt Mobbing an eurer Schule nicht länger aussitzen?
Schreibt uns, was bei euch los ist. Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.